Audit Trail

Der Audit Trail protokolliert jede Änderung in deiner owntag Organisation — wer hat wann was geändert. Vollständig, manipulationssicher und als CSV exportierbar.

Der Audit Trail protokolliert lückenlos jede Änderung in deiner owntag Organisation: wer hat wann was geändert. Einträge lassen sich weder bearbeiten noch löschen — auch nicht von Eigentümern. Damit ist der Audit Trail eine verlässliche Grundlage für interne Reviews, Sicherheitsanalysen und Compliance-Audits.

Der Audit Trail kann nur durch den Eigentümer einer owntag Organisation deaktiviert werden und ist standardmäßig aktiviert. Die Änderung dieser Einstellung wirkt sich gleichermaßen auf alle SGTM-Container und ihre Audit Trails innerhalb der Organisation aus.

Wo du den Audit Trail findest

Den Audit Trail gibt es an zwei Stellen:

  • Organisationsweit: Unter Organisationseinstellungen → Audit Trail siehst du alle Änderungen in deiner Organisation und all ihren Containern — auch von Containern, die inzwischen gelöscht wurden.
Screenshot des organisationsweiten Audit Trails in der owntag Console: eine nach Tagen gruppierte Timeline der Änderungen, jeder Eintrag mit Aktions-Icon, Benutzer, einer Beschreibung wie einem exportierten Audit Trail oder einem aktivierten Feature, Container-Chips und der genauen Uhrzeit — darüber ein Aufzeichnungs-Schalter und der Button zum CSV-Export.
  • Pro Container: Jeder Container hat in seiner Navigation einen Bereich Audit Trail, der nur die Änderungen an diesem Container zeigt.
Screenshot des containerbezogenen Audit Trails in der owntag Console: eine nach Tagen gruppierte Timeline der Änderungen, jeder Eintrag mit Aktions-Icon, Benutzer, einer Beschreibung wie einem aktivierten Feature oder einer entfernten Domain und der genauen Uhrzeit — darüber der Button zum CSV-Export.

Jeder Eintrag zeigt Datum und Uhrzeit, wer die Änderung vorgenommen hat und was genau passiert ist — zum Beispiel ein umbenannter Container, eine hinzugefügte Domain oder eine geänderte Mitgliederrolle.

Was aufgezeichnet wird

Der Audit Trail erfasst jede Änderung, die über die owntag Console vorgenommen wird.
Das sind unter anderem:

  • Organisation: erstellt, umbenannt oder gelöscht
  • Mitglieder und Zugriff: hinzugefügte oder entfernte Mitglieder, Rollenänderungen sowie gewährter oder entzogener Container-Zugriff für Mitarbeiter
  • Abrechnung und Verträge: aktualisierte Rechnungsdaten, entfernte Zahlungsmethoden und unterzeichnete Auftragsverarbeitungsverträge (AVV)
  • Container: erstellt, umbenannt oder gelöscht; Änderungen an Beschreibung, Status, Container-Konfiguration und Features wie Geolokalisierung oder IP-Sperre; hochgeladene oder entfernte Google-Service-Account-Schlüssel; neu gestartete Testzeiträume; Umstellungen von Test- auf Standard-Container
  • Domains: hinzugefügt oder entfernt
  • Exporte: jeder CSV-Export des Audit Trails wird selbst protokolliert

Einige wenige Einträge stammen nicht von einem Benutzer, sondern von owntag selbst — sie erscheinen als “owntag System”.

Zwei Dinge enthält der Audit Trail bewusst nicht: Logins und rein lesende Zugriffe werden nicht erfasst (der Audit Trail dokumentiert Änderungen), und sensible Werte wie deine Container-Konfiguration oder hochgeladene Schlüssel tauchen darin nie auf.

Änderungen innerhalb deines Google Tag Manager Containers und Tags, Triggern und Variablen usw. werden nicht erfasst. Dafür gibt es weiterhin die im Google Tag Manager integrierte Versionierung.

Gelöschte und umbenannte Container

Einträge zeigen immer den Container-Namen zum Zeitpunkt der Änderung. Wurde ein Container später umbenannt, zeigt der Eintrag zusätzlich den aktuellen Namen. Wurde er gelöscht, ist der Eintrag mit einem “gelöscht”-Badge markiert — die Historie gelöschter Container bleibt im organisationsweiten Audit Trail vollständig einsehbar.

Wer den Audit Trail sehen kann

Der Zugriff folgt den Rollen in deiner Organisation:

  • Eigentümer, Admins und Mitglieder sehen den organisationsweiten Audit Trail und die Audit Trails aller Container.
  • Mitarbeiter sehen die Audit Trails der Container, auf die sie Zugriff haben — nicht aber die organisationsweite Ansicht.

CSV-Export

Über den Button CSV exportieren kannst du den vollständigen Audit Trail als CSV-Datei exportieren — für die ganze Organisation oder für einen einzelnen Container. Die Datei öffnet sich direkt in Excel und ist für Audits und die Weiterverarbeitung gemacht: Zeitstempel im ISO-8601-Format (UTC) und sprachunabhängige Aktionsschlüssel wie setup.renamed, damit Exporte vergleichbar bleiben — egal, in welcher Sprache du die Console nutzt. (Im Exportformat heißen Container setup — beide Begriffe meinen dasselbe.)

Zusätzlich zu dem, was die Console anzeigt, enthält der Export die zu jedem Eintrag erfasste IP-Adresse und Browser-Information — Details, nach denen Auditoren und Datenschutzbeauftragte typischerweise fragen.

Der Audit Trail zeichnet Änderungen seit Juli 2026 auf — frühere Änderungen erscheinen nicht. Einträge bleiben für die gesamte Lebensdauer deiner Organisation erhalten.