Das generate_lead Event in Google Analytics 4 (GA4)
Das generate_lead Event in Google Analytics 4 (GA4) wird genutzt um zu tracken, wenn ein Nutzer einen Lead generiert – also z. B. ein Formular absendet, eine Demo anfragt oder um ein Angebot bittet.
Gerade bei B2B-Websites ist generate_lead oft das zentrale Conversion-Event: Es misst nicht nur „Interesse“, sondern eine aktive Kontaktaufnahme, die direkt zu Umsatz führen kann.
Implementierung
Der beste Ort fĂĽr generate_lead ist die erfolgreiche FormularĂĽbermittlung, also:
- nach erfolgreicher Server-Antwort (z. B.
200 OK), oder - auf einer „Danke“-Seite, die nur nach erfolgreicher Übermittlung erreichbar ist.
Wichtig: Tracke nicht nur den Klick auf den Button. Viele Formularabsendungen scheitern auch nach dem Klick noch an nachgelagerter Validierung, Captchas oder Serverfehlern.
Lead-Typen unterscheiden
Wenn du mehrere Lead-Formulare hast, ist es sinnvoll, den Kontext als Parameter mitzugeben, z. B.:
lead_type:demo_request,contact,quote_requestform_id: interne ID oder sprechender Name
So kannst du später auswerten, welche Lead-Arten und welche Formulare wirklich Performance bringen.
Lead-Wert mitgeben
Wenn du einen sinnvollen monetären Wert für Leads hast (z. B. aus CRM-Daten), kannst du value und currency setzen. Damit wird GA4 deutlich besser darin, Leads nach Qualität zu gewichten.
Wichtig: Wenn du value setzt, sollte auch currency gesetzt sein – sonst ist der Betrag später nicht eindeutig.
Lead-Quelle (optional)
GA4 kennt außerdem den Parameter lead_source. Das kann hilfreich sein, wenn du Leads aus unterschiedlichen Quellen innerhalb der Website erzeugst (z. B. „Chat“, „Kontaktformular“, „Partner-Weiterleitung“) oder wenn du serverseitig schon sauber weißt, woher der Lead kam.
window.dataLayer = window.dataLayer || [];
window.dataLayer.push({
event: "generate_lead",
currency: "EUR",
value: 50,
lead_source: "Website",
lead_type: "demo_request",
form_id: "demo-form"
});
Typische Stolperfallen
- Mehrfaches Senden: Manche „Danke“-Seiten lassen sich neu laden. Wenn du dann jedes Mal ein Event sendest, zählst du Leads doppelt. Idealerweise entkoppelst du das über serverseitige IDs oder sendest nur beim ersten Erfolg.
- Spam-Leads: Wenn du Server-Side Tagging nutzt, kannst du Leads nach Validierung/Captcha erst senden und Spam besser ausfiltern, bevor er in GA4 oder beim Conversiontracking deiner Werbepartner landet.