Das view_promotion Event in Google Analytics 4 (GA4)
Das view_promotion Event in Google Analytics 4 (GA4) wird genutzt um zu tracken, wenn ein Nutzer eine Promotion sieht – also z. B. ein Banner, einen Hero-Slider, einen Gutschein-Teaser oder eine Aktionskachel.
Das ist dann spannend, wenn du wirklich Promotions „messen“ willst: Welche Aktionen werden gesehen, welche werden geklickt, und welche führen später zu Käufen? In Kombination mit select_promotion kannst du daraus eine sehr sinnvolle Promo-Performance ableiten.
[SCREENSHOT: Startseite oder Kategorie mit sichtbarem Promo-Banner („Sale“, Gutschein, Aktion) inkl. klarer Gestaltung; idealerweise sieht man Position/Slot (z. B. oben im Hero).]
Implementierung
Der wichtigste Punkt bei view_promotion: Tracke nur Promotions, die der Nutzer wirklich sieht.
Gerade bei Seiten mit mehreren Bannern, Slidern oder Teasern ist es keine gute Idee, einfach „alles auf der Seite“ als view_promotion zu senden. Besser ist:
- nur tracken, wenn ein Promo-Element im Viewport sichtbar wird, oder
- zumindest nur die Promotions im initial sichtbaren Bereich (above the fold).
Saubere Benennung: ID, Name, Slot
Auch wenn GA4 viele Promo-Parameter technisch optional macht, bekommst du nur dann wirklich aussagekräftige Reports, wenn du konsistent mindestens folgendes mitschickst:
promotion_id(stabile ID, z. B.winter_sale_2026)promotion_name(lesbarer Name)creative_name(welches Motiv/Asset)creative_slot(wo auf der Seite, z. B.home_hero_1,sidebar_banner_2)
So kannst du später nicht nur sehen, dass eine Promotion funktioniert, sondern auch welche Platzierung und welches Creative.
dataLayer
window.dataLayer = window.dataLayer || [];
window.dataLayer.push({
event: "view_promotion",
ecommerce: {
items: [{
promotion_id: "winter_sale_2026",
promotion_name: "Winter Sale 2026",
creative_name: "hero_banner",
creative_slot: "home_hero_1",
location_id: "home"
}]
}
});
Typische Stolperfallen
- Zu viele Impressions: Wenn du jede Promo auf der Seite bei jedem Scrollen erneut trackst, werden CTRs und Funnels schnell unrealistisch.
- Rotierende Slider: Bei Slidern kannst du entscheiden, ob du nur den ersten Slide trackst (meist sinnvoll) oder auch spätere, aber dann nur wenn sie wirklich sichtbar waren (z. B. nach X Sekunden oder beim Swipe).
- Inkonsistente IDs/Namen: Wenn du
promotion_id/promotion_nameje nach Seite/Template anders schreibst, fragmentiert das Reporting (und vieles landet als „(not set)“ oder in getrennten Zeilen). Sorge dafür, dass der inhaltich gleiche Teaser auch überall gleich benannt wird.